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Datenflussmodellierung


Die Datenflussmodellierung zählt zu den wichtigsten Modellierungsmethoden im Bereich der Software-Entwicklung. Bei der Datenflussmodellierung werden Datenflüsse berücksichtigt, was beim Funktionsmodell nicht der Fall ist.

Ein wichtiger Bestandteil der Datenflussmodelle ist das Datenflussdiagramm, welches zur grafischen Darstellung der Datenflüsse dient. Ein Datenflussdiagramm baut auf folgenden, vier Symbolen auf.


Datenflussdiagramm Notation
Datenflussmodellierung - die Notation

Eine wichtige Eigenschaft der Datenflussmodellierung ist, dass nicht berücksichtigt wird, unter welchen Umständen bestimmte Prozesse aktiviert werden. Auch findet der zeitliche Aspekt keine Berücksichtigung.

Das Kontexdiagramm


Bei dem Kontexdiagramm handelt es sich in der Datenflussmodellierung um ein Diagramm, das die gesamte Funktionalität eines Systems zusammenfasst. Es steht hierarchisch an oberster Stelle. Das Kontextdiagramm hat also das Ziel, einen Überblick darüber zu geben, was das System im groben kann und mit welchen Schnittstellen es kommuniziert. (= Darstellung der Außenbeziehung).


Beispiel für ein Kontexdiagramm
Datenflussmodellierung - Kontexdiagramm

Dieses Diagramm wird im nächsten Schritt nach und nach verfeinert. Jeder Prozess wird in einem eigenen Datenflussdiagramm dargestellt - diese Verfeinerung wird solange durchgeführt, bis man eine unterer Ebene erreicht hat, auf welcher die weitere Verfeinerung der Prozesse keinen Sinn macht.



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