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Normalsierung
Normalisierung
Ziel der Normalisierung ist es,
eine redunanzfreie Datenspeicherung zu erschaffen.
Redunanzfrei heißt dabei, dass keine Daten entfernt werden können,
ohne dass es zu Informationeverlusten kommt. Weiterhin soll die Normalisierung Anomalien
verhindern. Im Normalisierungsprozess gibt es drei Normaleformen, welche im Folgenden genauer erklärt werden.
Alle Attribute weisen nur einfach Attributwerte auf – die Attribute können nicht in weitere sinnvolle Teile aufgespaltet werden.
Beispiel:
Ein Attributwerte "Adresse" wäre ungültig, da er noch weiter in PLZ, Ort, ... , aufgespalten werden kann.
Eine Tabelle befindet sich in der zweiten Normalform, wenn sie sich in der ersten Normalform befindet und jedes nicht zum ID-Schlüssel gehörende Attribut voll vom ID-Schlüssel abhängt.
Maßgebend sind nur Tabellen, welche als ID-Schlüssel Attributkombinationen enthalten. Tabellen, die über einfache Primärschlüssel verfügen, befinden sich also automatisch
in der zweiten Normalform, wenn sie sich in der ersten befinden.
Tabellen befinden sich in der dritten Normalform, wenn sie sich in der zweiten Normalform befinden und keine funktionalen Abhängigkeiten zwischen Feldern bestehen, die nicht zum Primärschlüssel gehören.
Grenzen der Normalisierung in der praktischen Anwendung
In der Praxis kann es Sinn machen, Wiederholungen von Daten zuzulassen, um ein Optimum zwischen Zugriffszeiten,
Speicherbedarf und Pflegeaufwand zu finden. Eine komplett durchgeführte Normalisierung macht also nicht
immer Sinn.
Warum werden Tabellen normalisiert? Die Gründe zusammengefasst:
- Beseitigung von Redundanzen
- Vermeidung ungewünschter Abhängigkeiten (Anomalien)
- Erschaffung von einem klar strukturierten Datenmodell